Herzlich willkommen

Ich begrüße Sie herzlich auf der Homepage der Pfarrei “St. Bonifatius” in Werdau

Ich lade Sie ein, unsere Pfarrei etwas kennen zu lernen. Sie können sich über alles Geschehen in der Pfarrei anhand des Gemeindeblattes informieren. In der Rubrik “Geschichte” erfahren Sie etwas aus der 100jährigen Geschichte unserer Pfarrei. Wenn Sie Bilder anklicken, können Sie die Einrichtung unserer Kirche sehen. Alle wichtigen Adressen finden Sie unter Informationen.

 

Unsere Pfarrkirche

Die kath. Pfarrkirche in Werdau steht unter dem Patronat des hl. Bischofs Bonifatius. Sie ist das Lebenswerk von Pfarrer Johannes Kirschenbauer, der sich unermüdlich für diesen Neubau eingesetzt hat.

Im folgenden sollen bedeutende Ereignisse aus der Bauzeit genannt werden.

1923 wird das Baugrundstück in der Brüderstraße gegen einen Standort in der Holzstraße getauscht.

In der Folgezeit kommt es durch die Inflation zum Verlust des gesamten Kirchbaugeldes (etwa 100.000 Reichsmark). Pfarrer Kirschenbauer sammelte unermüdlich in ganz Deutschland für den Kirchbau in Werdau weiter.

29. Juli 1926 erster Spatenstich für den Neubau.

02. Oktober Grundsteinlegung für die St.-Bonifatius-Kirche.

01. Dezember 1927 feiert die Werdauer Gemeinde die erste hl. Messe in der neuen Kirche.

05. Mai 1929 Konsekration der Kirche durch Bischof Christian Schreiber. Zugleich feiert die Gemeinde ihr 25-jähriges Bestehen.

Der Baustil der Kirche ist im Wesentlichen im Neobarock gehalten und schließt Elemente des Jugendstils ein.

Leider hat sie im Laufe der Zeit ihre Geschlossenheit verloren. Sie ist zwischen 1988 und 89 renoviert worden und mit Plastiken der Greizer Künstlerin Elly-Viola Nahmmacher ausgestattet worden. Sie steht jetzt unter Denkmalschutz.

2003 wurde der Kirchturm renoviert. Unter anderem musste auch die Kreuzhalterung erneuert werden. In diesem Zusammenhang wurde auch das Turmkreuz neu vergoldet.

   

Die Kapelle “Liebfrauen” in Fraureuth

Sie wurde 1936 eingeweiht. Nach dem 2. Weltkrieg, als viele Flüchtlinge in dieser Region ein neues zu Hause fanden, wurde sie Pfarrvikarie. 1990 wurde diese Pfarrvikarie wieder aufgehoben und ist Teil der Pfarrei “St. Bonifatius”.

Mehr erfahren Sie, wenn Sie die Seite “Liebfrauen” anklicken.

   

Herz-Jesu-Statue vor der Kirche

Das über 5 m hohe Denkmal, mit einer Herz-Jesu-Figur auf einem Granitsockel, ist eine Stiftung eines katholischen Großindustriellen aus Münster in Westfalen, des Herrn F. J. Schürmann-Sarazzin.

Das Denkmal stellt Jesus Christus, den Erlöser der Menschheit, mit dem goldenen Herzen dar. Die Herz-Jesu-Verehrung reicht bis ins Mittelalter zurück. Für ihre allgemeine Durchsetzung waren die Visionen einer Nonne, der heiligen Maria Margarete Alacoque im Jahre 1673 maßgebend. 1765 erfuhr die Herz-Jesu-Verehrung seine 1. offizielle Anerkennung in der Kirche mit der Einführung des Herz-Jesu-Festes.

Herr Pfarrer Kirschenbauer hat die Herz-Jesu-Figur auf einer seiner Sammelreisen geschenkt bekommen, unter der Bedingung, sie in der Öffentlichkeit aufzustellen.

Der Werdauer Stadtrat lehnt die Aufstellung auf dem Hindenburgplatz, dem Schmuckplatz vor der Kirche ab.

Die Aufstellung des Denkmals erfolgt am 24. Juni 1927 an der Nord-Ost-Seite der Kirche auf kircheneigenem Grund und Boden. Dort ist es für alle frei zugängig und damit die Bedingung des Stifters erfüllt.

Die Christusfigur aus Bronze hat eine Größe von 3,10 m. Sie stammt aus der Bronzebildgießerei Richard Buder, Berlin-Schöneberg. Der Sockel aus Granit hat eine Höhe von etwa 1,50 m, hergestellt in der Firma Georg Wilfert, Kirchenlamitz. Seine lateinische Inschrift "Misericordia" - zu deutsch "Barmherzigkeit" - bringt das Wesen Christi und des Christentums kurz und treffend zum Ausdruck.

Im Frühjahr 1932 zur Reichspräsidentenwahl verwenden Werdauer Kommunisten das Denkmal für eine Nacht als Werbeträger für ihre Wahlpropaganda. Sie befestigten am Sockel ein Pappschild mit der Aufschrift: "Wählt Thälmann!".

Das Herz-Jesu-Denkmal wird bei der Feier des Fronleichnamsfestes in den Gottesdienst mit einbezogen.